logo-pawelzik-28,02,2014

Reifenservice und Vulkanisierwerkstatt

Harald Pawelzik


Wissenswertes rund um`s Rad

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Luftdruckrechner

Reifenlexikon

Bußgeldkatalog

Luftdruckmesser1
Reifenlexikon
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Luft / Gasdruck

In allen Kfz-Betriebsanleitungen sind die für das Fahrzeug verbindlichen Angaben über den Luftdruck zu finden, meist sogar über die jeweiligen Werte bei unterschiedlicher Belastung.Grundsätzlich ist zu niedriger ebenso wie zu hoher Luftdruck zu vermeiden, weil dadurch dieLebensdauer der Reifen ungünstig beeinflußt wird. Die Luftdruckangaben gelten für den kalten Reifen.Druckanstieg durch Reifenerwärmung während der Fahrt ist normal, daher nicht reduzieren!Deshalb: ca. alle 3 Wochen bei kalten Reifen kontrollieren.

Profiltiefe

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In allen EG-Ländern ist seit dem 1.1.1992 eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben!Nach internationalen Sicherheitsbestimmungen müssen TWI = Tread Wear Indicator (Verschleißanzeiger)von 1,6 mm Höhe in den Hauptrillen, an mehreren Stellen über den Umfang des Reifens verteilt, angebracht werdenZur eigenen Sicherheit sollten die Reifen deshalb rechtzeitig, am besten schon kurz vor Erreichender Verschleißanzeiger (TWIs) ausgewechselt werden

Reifenbeschriftung

Fahrzeugschein

Reifenbeschriftung
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2. Querschnittsverhältnis (die Reifenhöhe entspricht 65% der Reifenbreite).
3. Reifenkonstruktion (R = Radial).
4. Felgendurchmesser in Zoll.
5. Höchstlastenkapazität (Lastenindex).
6. Geschwindigkeitssymbol.
7. SCHLAUCHLOSER Reifen.
8. ECE Typ Genehmigungsmarkierung und - nummer.
9. Stelle der Laufflächenabnutzungsanzeiger.
10. M&S (Matsch & Schnee) Winter Leistungsfähigkeit.
11. Getestet und qualifiziert für 'Harte Schneebedingungen'.
12. Herstellungsdatum (3805="38" bedeutet 38. Woche "05" bedeutet 2005).
13. Symbol der Übereinstimmung mit der Transportbehörde.
14. D.O.T. Herstellungscode.
15. Herstellungsland.
16. Handelsmarke.
17. Reifenkonstruktionsdetails (D.O.T.).
18. Lasten- und Druckmarkierung (D.O.T.).
19. Reifenbauart (Radial).
20. Markierung gefordert in den U.S.A. Kundeninformationsregulation (Qualitätsklasse
21. Stelle der Winterlaufflächenabnutzungsanzeige

Alter Fahrzeugschein
Im alten Fahrzeugschein finden Sie die Reifenangaben zur zulässigen Reifengröße unter den Ziffern 20, 21, 22 und 23.
Zusätzlich können unter Punkt 33 (Bemerkungen) noch weitere Reifengrößen sowie spezielle Empfehlungen vermerkt sein.
 

 Neuer Fahrzeugschein
Wer ab dem 1. Oktober 2005 ein Fahrzeug an- oder umgemeldet hat, wird festgestellt haben, dass die Reifengröße im neuen Fahrzeugschein nun unter den Ziffern 15.1 bis 15.3 in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 zu finden ist.
Außerdem wird dort nur noch eine Reifengröße genannt.
Trotz des neuen Fahrzeugscheins bleiben bereits ausgestellte Fahrzeugpapiere vor dem 1. Oktober 2005 natürlich auch weiterhin gültig.

Reifenlagerung

Reifeneinlagerung

Reifenlagerung
Reifen sollten nicht im Freien gelagert werden, sondern nur in geschlossenen, abgedunkelten Räumen ohne UV-Strahlenquellen, die kühl (+20* bis -10*), trocken, staubfrei und lüftbar sind. Die Heizung des Lagerraumes sollte im Abstand von mindestens einem Meter vom Lagergut angebracht sein.
Reifen sollten nicht in Räumen gelagert werden, in denen auch Öle, Fette, Lacke, Kraftstoffe etc. lagern.
Motorrad-, Motorroller-, Pkw-H/V/Z-, TL-Gelädewagen- und AS-Reifen mit einer Breite unter 12,4" (<300mm) nur stehend lagern.
Horizontal gestapelt dürfen Reifen höchstens 3 Monate gelagert werden. Die Stapelhöhe darf bei:
“Pkw-Reifen: 8 Stück und Nutzfahrzeugreifen:5 Stück” nicht übersteigen, AS-Reifen über 12,4"(<300 mm) nur bis zu einer Höhe von 3,5 m stapeln, wobei die Profilstollen direkt aufeinander liegen müssen.

EU - Reifenlabel

EU Reifen Label

EU - Reifenlabel
Ab dem 1. November gilt in der EU die Kennzeichnungspflicht von Reifen. Reifen müssen ab diesem Zeitpunkt mit einem Label versehen sein.
Die Verordnung ist für alle Reifen, die ab dem 1. Juli 2012 produziert und in EU-Mitgliedsstaaten verkauft werden, bindend.
Das EU Reifenlabel gilt für alle Pkw-, Offroad-, Llkw- und Lkw-Reifen (Klassen C1, C2 und C3).

Winterreifenpflicht

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Fragen und Antworten zur „situativen Winterreifenpflicht“/StVO-Änderung, gültig ab 04.12.2010 (BGBL Jahrgang 2010 Teil I Nr. 60 vom 03.10.2010):
1. Winterreifendefinition gemäß StVO:
Winterreifen sind gemäß europäischem Typengenehmigungsverfahren (nach ECE-R 30, 54, 75,108 und 109, sowie nach EU-Richtlinie 92/23: M+S- (oder M.S.- oder M&S-) gekennzeichnete Reifen auf beiden Reifenseitenwänden (mindes-tens auf der äußeren), mit oder ohne Schneeflockensymbol! Das gilt auch für so gekennzeichnete
Allwetter/Ganzjahresreifen.2. Wie ist mit M+S-gekennzeichneten Sommer- oder Geländereifen zu verfahren:
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass der Fachbetrieb, der die Reifen montiert, hier in der Sachmängelhaftung
steht, d.h. er muss wissen, ob es sich hier um Winterreifen/M+S-Reifen oder„ nur“ um Sommer- oder Geländereifen mit M+S-Kennzeichnung handelt (siehe das entsprechende BRV-Statement als Anlage)!
3. Definition winterlicher Straßenverhältnisse gemäß StVO:Winterliche Straßenverhältnisse sind:Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte!

Reifen-DruckKontrollSystem

RDKS

Ein  Reifen-DruckKontrollSystem (DKS) überwacht den Druck und die Temperatur  in Autoreifen. Falls es bei den Rädern zu einem Druckverlust kommt oder  der empfohlene Mindestdruck unterschritten wird, erhält der Fahrer ein  akustisches Signal und ein Warnsymbol leuchtet im Cockpit auf.

Die ab 1. November 2014 in Neuwagen standardmäßig  verbauten Systeme sollen durch den richtigen Reifendruck Unfälle  vermeiden, den Benzinverbrauch senken und so den CO2-Ausstoß reduzieren.

Direkte Systeme

Pro Reifen misst ein extra verbauter Sensor den  Reifenfülldruck sowie die Lufttemperatur innerhalb des Reifens. In  regelmäßigen Abständen senden die Sensoren ihre aktuellen Messwerte an  das Steuergerät des Fahrzeuges. So können bereits leichte Schwankungen  individuell je Reifen erkannt und dem Fahrer unverzüglich angezeigt  werden. Die Batterie eines Sensors hat eine Lebensdauer von ca. 7 bis 10 Jahren. Ein Auto mit direktem Reifendrucksystem kann nur mit Rädern mit DKS Sensoren bereift werden.

Indirekte Systeme

Mit Hilfe der im Fahrzeug verbauten ABS-Sensoren ist es möglich anhand der Rad-Drehzahl und dem Abrollumfang einen  Reifendruck zu errechnen. Verändert sich der Druck im Reifen, und somit  der Radumfang, kann so ein Druckverlust festgestellt werden. Grundlegend ist hierbei die Kalibrierung des Systems bei exakt richtigem  Reifenfülldruck.

Bei einem indirekt arbeitendem System werden zwei  Effekte ausgewertet. Einerseits der Abrollumfang: Kommt es zu einem  Druckverlust, wird dieser kleiner und das Rad muss sich im Vergleich zu  den restlichen Rädern schneller drehen. Die Veränderung wird registriert und der Fahrer wird gewarnt. Zum anderen wird die Schwingungsfrequenz  zwischen dem Reifen und der Felge interpretiert: Wenn sich diese  verschiebt, ist es möglich daraus einen Druckverlust abzuleiten.  Generell gilt: Indirekte Systeme müssen nach jedem Reifenwechsel oder  einer Luftdruckanpassung neu kalibriert werden.

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